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Was war Dein größter sportlicher Erfolg/Erfolge?
Was war Deine größte sportliche Enttäuschung?
Nenne Deine schönsten Leichtathletik-Erlebnisse?
Welches ist Deine Lieblings TV-Sendung?
Bei welcher Sendung bleibt der Fernseher aus?
Welche Musik hörst Du am liebsten?
Welchen Schauspieler siehst Du gerne?
Welche sportlichen Ziele hast Du?
Was möchtest Du einmal beruflich erreichen?
Welches war Dein Lieblingsfach in der Schule?
Welches Fach würdest Du gerne umgehen?
Welche Fähigkeiten hättest Du gerne?
Welches Buch liest Du zur Zeit/ Lieblingsbuch?
O-Ton Sarah: "So, jetzt gönn' ich mir mal 'n Minütchen!
Athletenportrait: erschienen in der Niederkassler Montagszeitung am 15.07.2002
Sarah Frohn Zwischen Durchschnitt und Spitze
Nur wenige Leichtathletikvereine in Deutschland können eine solche Statistik im Stabhochsprung bei den Frauen vorweisen wie die LüRa. Überhaupt haben nur die LG Bayer Leverkusen und Zweibrücken bis heute das Kunststück geschafft, zeitgleich zwei Aktive mit einer Bestleistung von über 4m zu haben. Der 22 jährigen Sarah Frohn gelang der Sprung über die immer noch magische Grenze bei den Deutschen Hallenmeisterschaften in diesem Winter in Sindelfingen. Zugleich erreichte Sie ihren bis lang größten sportlichen Erfolg mit dem siebten Platz in diesem Wettkampf. "Sarah hat in Sindelfingen angedeutet, dass Sie hoch springen kann", so ihr Trainer Martin Kühr, "aber um noch weiter zu kommen muss sie viel härter arbeiten. Vieles ist ihr zugeflogen und sie hat von dem gemeinsamen Training mit Sabine Schulte profitiert. Wenn Sie weiter konsequent und hart trainiert, kann sie noch viel höher springen. 4m waren vor fünf Jahren noch der Beginn der Weltspitze, aber heute gibt es allein in Deutschland 12-15 Athletinnen, die diese Höhe springen können" .Gerade in der aktuellen Saison merkt die junge Lehramtsstudentin, dass der Sport nicht nur Sonnenseiten bietet.
Durch eine langwierige Verletzung zurückgeworfen, kann Sie nicht an den Deutschen Meisterschaften in Wattenscheid teilnehmen. "Natürlich bin ich enttäuscht, aber jetzt möchte ich erst einmal wieder ganz gesund werden und dann werde ich wieder angreifen" , so Sarah. Durch diese Verletzung hat die in Mondorf beheimatete Athletin aktuell mehr Zeit für ihr Studium - die berufliche Perspektive sieht sie darin, Pänz einmal etwas sinnvolles beizubringen - und ihre Hobbys, gerne lecker Essen gehen und feiern. "Das Training und die Wettkämpfe fehlen einem", so Sarah, " und sie sind nun mal "das Salz in der Suppe". Ohne den regelmäßigen sportlichen Vergleich ist Training oft Quälerei. Und gerade nach Verletzungen ist es besonders hart, weil man viel allein arbeiten muss um den Anschluss wieder herzustellen". Wünschen wir der jungen Athletin, dass sie schnell wieder auf die Beine kommt und den Anschluss an die Form des vergangenen Winters findet. Dann können wir von ihr sportlich noch einiges erwarten.
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Web erstellt von Carolin Jansen 6/2000 Letzte Änderung 29.04.2006 |